Verabschiedung

Axel lächelt bald vom Brot

Eva Kilian, Geschäftsführerin der Halberstädter Bäcker und Konditoren GmbH, Bäcker Axel Brück (Mitte) und Produktionsleiter Ingo Büschlepp mit dem Abschiedsgeschenk „Unser Axel“. Foto: Jörg Endries

Zur Verabschiedung in den Ruhestand wird dem Halberstädter Bäcker Axel Brück ein Brot gewidmet.

von Jörg Endrics

Spuren hinterlassen, das möchte im Laufe seines Berufslebens wohl fast jeder. Stolz sein auf das, was man geleistet hat. Bäcker Axel Brück hat 47 Jahre Brot und Brötchen gebacken, die letzten sechs Jahre bei den Halberstädter Bäcker und Konditoren – jetzt geht er in den Ruhestand. Sein Handwerk versteht er so gut, dass Geschäftsführung und Mitarbeiter dem Quedlinburger zum Abschied sogar eine eigene Brot-Kreation widmen – „Unser Axel“.

„Axel hat sich bei uns einen Namen gemacht. Er ist zuverlässig, ein toller Kollege und mit Herzblut Bäcker. Dafür wollen wir uns nachhaltig bei ihm bedanken“, sagen Geschäftsführerin Eva Kilian und Produktionsleiter Ingo Büschlepp. Bereits vor Monaten ist die Idee geboren worden, dem Bäcker im Betrieb, den es seit 1961 in Halberstadt gibt und heute 145 Mitarbeiter beschäftigt, ein kleines „Denkmal“ zu setzen.

„Weil Axel Brück nicht viel mit Kuchen am Hut hat und diesen auch nicht gern isst, bot sich für unser Vorhaben sein Spezialgebiet an: Brot“, sagt Ingo Büschlepp. Natürlich nicht irgendein Brot, sondern ein besonderes. Eines, das nach einer Rezeptur des künftigen Ruheständlers kreiert, gebacken und künftig in den Filialen des Unternehmens verkauft wird. Ab dem 25. April wird es in allen Filialen des Betriebes für eine Woche versteckt. Wer das Brot findet, kann es zum Nulltarif mitnehmen, informiert Eva Kilian. Ab Anfang Mai wird es regulär im Sortiment angeboten.

Gemeinsam am Rezept getüftelt

„Jedes Brot ‚Unser Axel‘ erhält eine Banderole, von der Axel Brück künftig die Kunden anlächelt. Schließlich ist es sein Produkt“, sagt der Produktionsleiter. Gemeinsam haben sie in den zurückliegenden Wochen am Rezept getüftelt.

Herausgekommen ist ein Roggen-Weizen-Mischbrot, ohne Fertigmischung, weil Axel Brück auf Vorgefertigtes überhaupt nicht steht. Bei ihm zählt nur eines: gutes Handwerk. „Sauerteig ist drin, Salz, Hefe, viel Liebe und einige andere Sachen. Mehr verrate ich nicht, ein bisschen Geheimnis muss bleiben, der Geschmack muss überzeugen“, sagt Axel Brück.

 

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